Session-Slot 03

WS11: Diskussion mit Herrn Richard Wilhelm, Leiter des BAFA-Referats 721 Ordnungswidrigkeitenverfahren, Monitoring

– Arbeitskreis Menschenrechte in Unternehmen –

Kurzbeschreibung
Kurzvortrag von Herrn Wilhelm zu Schwerpunkten des BAFA in 2024 mit anschließender Fragerunde moderiert von Herrn Dr. Oliver Winter und Michael Wiedmann

Picture of Richard Wilhelm

Richard Wilhelm

Referatsleiter,
BAFA

Richard Wilhelm ist Leiter des Referats „Ordnungswidrigkeitenverfahren, Monitoring“ in der Abteilung Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Er hat Rechtswissenschaften in Leipzig und Oslo studiert und war zuvor unter anderem als Rechtsanwalt in internationalen Wirtschaftskanzleien, als Dozent an der Universität Leipzig sowie der HTWK Leipzig tätig. Im Aufbaustab für das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz hat Herr Wilhelm zahlreiche grundsätzliche Fragestellungen in der Administration des Gesetzes verantwortlich bearbeitet.

WS12: Fremdpersonal-Compliance 2.0: Strafbarkeitsrisiken beim Einsatz Externer vermeiden

– Arbeitskreis Arbeitsrecht/HR –

Inhaltliches Thema
Das Bundessozialgericht hat in den letzten Jahren die Spielregeln für einen rechtskonformen Einsatz von Fremdpersonal erheblich verschärft. In dem Workshop soll mit Compliance-Verantwortlichen im Unternehmen diskutiert werden, wie die Compliance praktisch auf die Entwicklung der Rechtsprechung reagiert hat und ggf. noch reagieren sollte.

Kurzbeschreibung
In vielen Branchen herrschen enorme Engpässe an qualifizierten Fachkräften. Vor allem in der IT aber auch in anderen technischen Berufen fehlt es bereits jetzt an Spezialisten. Um diesem Fachkräftemangel zu begegnen, greifen Unternehmen häufig auf freiberufliche Spezialisten („Freelancer“) zurück. Sie gehen damit ein hohes Compliance-Risiko ein. Denn entpuppt sich der Einsatz des Freelancers als Scheinselbständigkeit drohen hohe Nachzahlungen von Sozialversicherungsbeiträgen und Steuern, Bußgeldern und im schlimmsten Fall sogar Haft. Diese Risiken lassen sich jedoch durch einen strukturierten Prüf- und Freigabeprozess in der Compliance erheblich eingrenzen. Da sich die Anforderungen an den rechtmäßigen Freelancer-Einsatz durch verschiedene Entscheidungen der Sozialgerichte jüngst verändert haben, sollten auch bestehende Compliance-Prozesse auf den Prüfstand gestellt werden. Wir diskutieren mit Compliance-Verantwortlichen im Unternehmen praktische Beispiele und zeigen Enthaftungsmöglichkeiten für Unternehmen und die Unternehmensleitung auf.

Picture of Kim Mara Kischel

Kim Mara Kischel

Senior Expert Compliance,
SMS group

Kim Mara Kischel ist Wirtschaftsjuristin (LL.M). Sie ist seit 2018 in der Compliance-Abteilung der SMS group tätig, aktuell als Senior Compliance Managerin. Frau Kischel bearbeitet diverse Compliance-Themen innerhalb der SMS group, um eine stetige Verbesserung des Compliance-Management Systems zu erreichen, auch die Betreuung der zahlreichen nationalen und internationalen Tochtergesellschaften gehört zu ihren Aufgaben, ein Schwerpunkt ihrer Verantwortung liegt im Bereich HR-Compliance und hier insbesondere bei dem Themenbereich „Fremdpersonal-Compliance“.
Picture of Maren Lulić

Maren Lulić

Compliance Fremdpersonal,
Bertelsmann SE & Co. KGaA

Maren Lulić verantwortet im Bertelsmann-Konzern die Compliance von Fremdpersonal. Davor war sie in verschiedenen internationalen Industriekonzernen in kaufmännischen bzw. rechtlichen Fach- und Führungspositionen tätig.



Picture of Jan-Patrick Vogel

Jan-Patrick Vogel

TaylorWessing

Jan-Patrick Vogel leitet die Praxisgruppe Compliance bei Taylor Wessing. Er ist als Arbeitsrechtler spezialisiert auf die HR-Compliance, insbesondere auf die Gestaltung von Prozessen zur rechtssicheren Beauftragung von Fremdpersonal, einschließlich der sozialversicherungsrechtlichen Aufarbeitung in Abstimmung mit den zuständigen Trägern der Deutschen Rentenversicherung.

WS13: Aktuelle Russland-Sanktionen und Umgehungsrisiken für Unternehmen: Anforderungen, Haftung und Verantwortung

– Arbeitskreis Exportkontrolle/Sanktionen –

Inhaltliches Thema
spannendes Thema: Cast study von Unternehmen

Kurzbeschreibung
Seit dem russischen Überfall auf die Ukraine im Februar 2022 wurden die bereits seit 2014 gegen Russland bestehenden Sanktionen immer weiter verschärft. Einigkeit herrscht dabei wohl, dass die Effektivität der Maßnahmen in besonderem Maße mit der Verhinderung von Umgehungshandlungen und Ausweichbewegungen zusammenhängt. Aus diesem Grund hat die EU inzwischen sogar eine Richtlinie mit EU-weiten Mindestvorschriften für die Verfolgung von Verstößen gegen EU-Sanktionen oder deren Umgehung in den Mitgliedstaaten erlassen. Damit sollen die sehr unterschiedlichen Standards und Rechtsfolgen bei Sanktionsverstößen etwas angeglichen werden.

Die stetige Verschärfung des Sanktionsregimes in der EU geht also in zahlreichen Bereichen des Wirtschaftslebens besonders mit der Frage einher, ob und wann das eigene unternehmerische Handeln eine Umgehung der Sanktionen darstellen könnte. Wir widmen uns in diesem Workshop daher den grundsätzlichen Anforderungen und zivil-, straf- und ordnungsrechtlichen Risiken, die in diesem Zusammenhang auftreten können und welche risikominimierenden Maßnahmen Unternehmen insoweit berücksichtigen könnten. Die EU und das BMWK haben hierzu auch „Guidances on enhanced due diligence to prevent sanction circumvention“ erlassen.

Picture of Dr. Alexander Cappel

Dr. Alexander Cappel

Rechtsanwalt und Partner,
Norton Rose Fulbright

Dr. Alexander Cappel ist Rechtsanwalt und Partner im Bereich Wirtschaftsstrafrecht und Compliance im Frankfurter Büro von Norton Rose Fulbright. Er berät nationale und internationale Unternehmen in allen Fragen des Wirtschaftsstrafrechts und bei Ermittlungen, behördlichen und gerichtlichen Verfahren sowie Compliance- und Betrugsbekämpfungsmaßnahmen. Ein wesentlicher Schwerpunkt seiner Arbeit liegt in der Beratung zu deutschen und internationalen Regelungen in den Bereichen Exportkontrolle und Finanzsanktionen, Antikorruption und Geldwäscheprävention.

Picture of Dr. Alexander Mayr, LL.M.oec.

Dr. Alexander Mayr, LL.M.oec.

Rechtsanwalt,
Kanzlei Wannemacher & Partner

Dr. Alexander Mayr, LL.M.oec., ist Rechtsanwalt der Kanzlei Wannemacher & Partner in München. Er berät und verteidigt Individualpersonen und Unternehmen zu allen Aspekten des Wirtschafts- und Steuerstrafrecht. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei bei Geldwäschedelikten, Außenwirtschaftsverstößen und im Bereich des europäischen Straf- und Strafprozessrechts.


Picture of Katja Stockburger-Sinner

Katja Stockburger-Sinner

Syndikusrechtsanwältin,
ZF Friedrichshafen AG

Katja Stockburger-Sinner ist Syndikusrechtsanwältin und Leiterin der zentralen Governance-Abteilung „Corporate Foreign Trade“ der ZF Friedrichshafen AG, einem der weltweit größten Automobilzulieferer.
Sie hat umfangreiche internationale Erfahrung durch diverse Auslandsaufenthalte gesammelt und berät den ZF-Konzern zum Außenwirtschaftsrecht.

WS14: Kampf der Kodizes – Ober sticht Unter?!

– Arbeitskreis Mittelstand –

Inhaltliches Thema
Podiums- und Fishbowl-Diskussion zu verschiedenen Szenarien, wie mit den einzelnen Kodizes umgegangen werden kann, Erarbeitung von Lösungsvorschlägen für den Mittelstand

Kurzbeschreibung
Mittelständische Unternehmen sind oft nicht verpflichtete Unternehmen gemäß des LkSG, kommen dennoch als unmittelbare Zulieferer mit den Anforderungen des Gesetzes in Berührung.
Wie gehen diese Unternehmen damit um, wenn die gemäß LkSG verpflichteten Unternehmen den eigenen Supplier Code of Conduct als Vertragsbestandteil den Zulieferern vorgeben wollen? Oft verfügen auch mittelständische Unternehmen über ihren eigenen Code of Conduct. In der Praxis führt kein Weg daran vorbei, dass verpflichtete Unternehmen und Zulieferer zusammenarbeiten müssen.
Im Workshop soll anhand verschiedener Szenarien darüber diskutiert werden, welche Möglichkeiten der Zusammenarbeit sinnvoll und praxistauglich sind und welche nicht. Wie kann mit den verschiedenen Fragebögen und CoC umgegangen werden? Welche rechtlichen Risiken können sich daraus ergeben? Dabei sollen Ideen und Lösungsvorschläge entwickelt werden.

Picture of Kerstin Euhus

Kerstin Euhus

Kerstin Euhus Consulting KEC

Picture of Dr. Kathrin J. Niewiarra

Dr. Kathrin J. Niewiarra

Rechtsanwältin & Ombudsfrau,
bleu&orange
Gründerin und Geschäftsführerin,
Compliance Channel

Kerstin Euhus verfügt als studierte Diplom-Ingenieurin über 30 Jahre strategische Management– und Führungserfahrung in der mittelständischen Energie– und Versorgungsindustrie.

Sie war über 12 Jahre Chief Compliance Officer bei den Berliner Wasserbetrieben und leitete den Bereich Compliance Management. In dieser Funktion verantwortete sie gleichzeitig das Qualitätsmanagementsystem und war Menschenrechtsbeauftragte der BWB. Seit August 2023 arbeitet Kerstin Euhus selbständig als Unternehmensberaterin und kann ihre gesammelte Expertise damit weitergeben.

Dr. Kathrin J. Niewiarra ist Rechtsanwältin und Attorney-at-Law (NY). Nach anwaltlicher Tätigkeit in den USA und Deutschland sowie Managementfunktionen in Konzernen verfolgt sie seit September 2012 ihre Geschäftsidee der ganzheitlichen Compliance-Beratung mit einem interdisziplinären Ansatz unter der Marke bleu&orange®.

Sie fungiert außerdem als Ombudsfrau, Interim-Managerin und Rednerin. Sie ist Gründerin und Geschäftsführerin des Compliance Channel, eines Web-TV-Senders im Themenspektrum Ethik und Compliance.

WS15: Kartellrecht wird grün! Echte Use Cases & neue Spielregeln für Kooperationen

– Arbeitskreis Kartellrecht –

Inhaltliches Thema
Neue Regeln, Beispiele, Praxisrelevanz und mögliche To-Dos

Kurzbeschreibung
Paneldiskussion mit 2-3 Speakern, die jeweils einen Case mitbringen und neue Regeln und die damit verbundenen praktischen Herausforderungen erläutern.

Picture of N.N.

N.N.

Picture of N.N.

N.N.